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Vanlife Kanada – erstes Fazit

So, es ist mal an der Zeit – nach drei Wochen in Kanada – ein erstes Fazit über unser neues Leben – in Kanada und im Van – zu schreiben.

Davor sollte man noch wissen, dass Silvio und ich schon eine ganze Weile reisen. 2015 ging’s das erste Mal nach Australien – mit Rucksack. Weil es uns in Australien so gut gefallen hat, sind wir gleich noch für ein zweites Jahr hin.
Danach ging’s für sechs Monate nach Neuseeland, auch mit Rucksack und Zelt.

Das heißt wir haben beide keine eigene Wohnung oder eigenes Haus. Die letzte Zeit in Deutschland haben wir bei meinen Eltern gewohnt und hatten zwar beide Jobs, aber wir wussten von Anfang an, dass es bald wieder auf Reisen geht. Nur diesmal mit Hund. Was alles umso schöner (und aufwändiger!) macht.

Es hat uns somit keine Überwindung gekostet in unseren Van zu ziehen, da wir sowieso nicht mehr allzu viele Sachen besitzen.

In Halifax angekommen haben wir also erstmal alle Basics eingekauft – Salz, Pfeffer über Toilettenpapier bis Zahnpasta. Einfach alles, was man auch für eine kleine Wohnung benötigt.

Das macht auch wirklich Spaß und dabei kommt direkt Vorfreude auf – bis man in Kanada an der Kasse steht und für den ganzen Spaß bezahlen muss. Denn die alltäglichen Dinge sind doch teuer hier..

Von Halifax ging es dann in Richtung Cape Breton Nationalpark. Aber gemütlich, denn unser Van fährt bei geraden Straßen um die 75 km/h und bei Steigung ist eine Höchstgeschwindigkeit von max. 30 km/h geboten. Aber das stört uns überhaupt nicht, denn wir haben es ja eh nicht eilig.

Wir haben wirklich Glück und bis jetzt noch keinen Cent für Campingplätze ausgegeben. Stattdessen haben wir wunderschöne freie Stellplätze gefunden. Entweder direkt am Meer oder in der Stadt. Echt super!

Im Cape Breton Nationalpark angekommen haben wir ein 1-Tagesticket gekauft. Der Nationalpark hat uns wirklich verzaubert. Die Natur ist so wunderschön und Hunde sind fast überall an der Leine erlaubt – ein Traum!

Die Straßen im Nationalpark sind jedoch sehr Berg- und Tallastig und unser Van hatte doch sehr zu kämpfen. Aber in der Ruhe liegt die Kraft und er hat alles super gemeistert – im Schneckentempo, versteht sich.

Wir lieben unser neues Leben im Van schon jetzt – obwohl wir erst drei Wochen unterwegs sind. Es ist einfach toll, morgens aufzustehen und ganz spontan an den nächsten Strand fahren zu können.
Für Freya fühlt sich das alles wohl noch an wie ein Traum , denn sie verbringt nun 24/7 mit uns und genießt das total. Sie hat sich schon an ihr neues Leben als Vandog gewöhnt und möchte das wohl nie wieder gegen ein anderes eintauschen.
Und für die nächste Zeit muss sie das auch sicher nicht. Denn wir sind noch eine ganze Weile unterwegs.


Veröffentlicht in Kanada Reisen Wohnmobil Work&Travel

8 Kommentare

  1. Diana Redeker Diana Redeker

    Wau ihr habt das so schön geschrieben ,So ist man gefühlt selbst in Kanada… wenn auch nur gefühlt ?
    Bin stolz auf das was ihr alles macht ….hab euch lieb ??

  2. R R

    Welcome to Prince Edward Island!

    • Lisa Lisa

      Thank you so much!

      • Edwards Edwards

        Hi! We met you both with Freya in Point Pleasant Park, Halifax this morning. We had our black and white Springer Spaniel called Toby with us. Best of luck in your travels. I’m sure you’ll have great adventures. We look forward to reading your blog in the months ahead.

        Tim, Frances and Toby

        • Lisa Lisa

          Thank you so much Tim, Frances and Toby! Best wishes, Freya & the pack 🙂

  3. Hallo zusammen,
    Ich habe euren Bericht in der Auto Bild reisemobil gelesen und bin echt geflascht.
    Echt toll was ihr da macht !😊
    Ich wünsch euch alles Glück der Welt für diese tolle Tour und toi toi toi das der gute alte Magirus durchhält. Ich werde euren Blog weiter verfolgen.
    Gruß Volker

    • Lisa Lisa

      Hi Volker!
      Ganz lieben Dank für deine Nachricht! Es ist echt traumhaft hier!
      Ganz liebe Grüße!
      Lisa

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